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Darmerkrankungen

Reizdarm

Sie haben unklare Beschwerden im Magen-Darm-Bereich ohne dass eine organische Ursache gefunden wurde?
Mit einer fundierten Diagnostik der Darmbakterien, der Verdauungsleistung und der Bestimmung von Entzündungsmarkern im Magen-Darm-Trakt lassen sich bei vielen Patienten Krankheitsursachen finden und dann behandeln.
Die Mikroflora im Darm ist seit den 90er Jahren Gegenstand vieler wissenschaftlicher Studien und inzwischen sehr gut erforscht

Unverträglichkeiten

Nahrungsmittelunverträglichkeiten können eine Vielzahl von Ursachen haben.
Häufig ist die Darmflora geschädigt. Nicht selten liegen Entzündungen im Darm vor, die der Arzt mit einer Darm- oder Magenspiegelung (noch) nicht sieht.

In solchen Fällen ist es sinnvoll, eine spezialisierte Stuhluntersuchung zu veranlassen um gezielt die Ursache feststellen und naturheilkundlich behandeln zu können.

80% unseres Immunsystems befinden sich im Darm
Viel häufiger als angenommen liegen Ursachen von unterschiedlichsten Beschwerden im Darm wie z.B. wiederkehrende Infekte und Blasenentzündungen, Allergien, Hautkrankheiten wie Neurodermitis Schilddrüsenstörungen, Hormonstörungen, Lebererkrankungen, Übergewicht...

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Krebserkrankungen

(als begleitende Therapie zu konventionellen Therapien)

In diesem Fall ist es sinnvoll bereits vor einer OP, Bestrahlung oder Chemotherapie das Immunsystem leistungsfähig zu machen. Äußerst wichtig ist auch eine gute Nachsorge, die das Immunsystem wieder herstellt um Rezidive zu verhindern.

Von besonderer Bedeutung für mich ist eine individuell abgestimmte biologische Immun- und Ernährungstherapie. Z.B. mit orthomolekularer Therapie, Darmsanierung mit Pro-und Präbiotika, Ausleitung und Entgiftung

Möglicher Einsatz von Mistelpräparaten, Thymusextrakten, Pilzen

Orthomolekulare Therapie:
Hierbei kommen Mikronährstoffpräparate zum Einsatz, die in therapeutisch wirksamen Dosierungen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente oder z.B. auch sekundäre Pflanzenstoffe, Amino- und besondere Fettsäuren enthalten.

Da Ernährung einen Schwerpunkt darstellt, empfehle ich ihnen folgende Broschüre zu lesen: Ernährung-und-Krebs (PDF)
Dadurch sparen sie viel Zeit und Geld für die Ernährungsberatung, sodass ich direkt auf Ihre Fragen eingehen kann.

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Nebennierenschwäche

Die Nebennierenschwäche entsteht oft über einen langen Zeitraum. Der Körper reagiert bei Stress mit vermehrter Ausschüttung von Cortisol aus den Nebennieren. In der ersten Phase der Nebennierenschwäche, steigt der Cortisolspiegel an, die Nebennierenrinde arbeitet auf Hochtouren.  .
Bei chronischem Stress kann sich dieser Mechanismus allerdings erschöpfen. Die Nebennierenrinde fährt die Produktion ihrer Geschlechtshormone herunter und auch die Schilddrüsenhormone nehmen ab. Die Cortisolausschüttung sinkt unter den Normbereich.

Es kommt zum Cortisolmangel.


Was ist Cortisol?

Cortisol ist ein Aktivitätshormon. Es unterliegt einem Tagesrhytmus.
Am Morgen bereitet sich der Körper auf das Aufstehen vor , der Cortisolspiegel ist hier am Höchsten. Danach fällt er im Verlauf des Tages immer weiter ab, sodass wir abends müde sind.

Bei einer Nebennierenschwäche fehlt das Cortisol zunehmend. Es kommt zur Infektanfelligkeit und nicht selten auch zu Verdauungsstörungen wie Magendrücken, Verstopfung und Verwertungsstörungen.

Mögliche Symptome:

  • Müdigkeit, Schlappheit
  • Energieloch am Morgen und am Nachmittag zwischen 15-17 Uhr
  • häufige Müdigkeit zwischen 20-22 Uhr, man hält jedoch durch
  • Schwierigkeiten trotz Müdigkeit ein- bzw durch zu schlafen
  • verschobener Wach-Schlafrhythmus
  • verminderte Merkfähigkeit
  • Neigung zu Zittern wenn man unter Druck gerät
  • kurze Besserung der Beschwerden nach einer Mahlzeit
  • Rückenschmerzen
  • Muskelverspannungen
  • Infektanfälligkeit (zB Blasenentzündungen)
  • Gewichtszunahme (besonders um die Taille)
  • depressive Verstimmung
  • verminderte Fähigkeit mit Stress um zu gehen
  • Unterzucker (Hypoglykämie)
  • Verdauungsstörungen
  • unerklärbarer Haarausfall
  • niedrige Körpertemperatur
  • Nervosität
  • Herzklopfen
  • vermehrte Anstrengungen den Anforderungen des Tages noch gerecht zu werden
  • Anstieg von Cholesterin im Blut
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • unregelmäßige Periodenblutung, Ausbleiben der Blutung, Klimakterische Beschwerden

Es gibt noch viel mehr an möglichen Symptomen, da Wechselwirkungen mit anderen Organen bestehen.


Was können die Ursachen sein?

Die Ursache für eine Nebennierenschwäche kann alles sein, was den Körper dauerhaft stresst. Dazu gehören körperliche und psychische Auslöser. In der Regel müssen mehrere Faktoren zusammen kommen, damit die Nebennierenrinde sich komplett erschöpft.

Zu den möglichen Stressoren gehören:

  • Psychische Belastungen beruflich und privat
  • Körperlicher Stress durch schwere körperliche Arbeit oder Sport
  • Infektionen akut und chronisch, auch "stille" Entzündungen ohne spürbare Symptome
  • Medikamente
  • Schwermetallbelastungen, Strahlung, Vergiftungen
  • Reizüberflutung: Fernsehen, Computer, Schlafmangel, Lärm
  • Missverhältnis zwischen Anspannung und Entspannung

Diagnose:
Die Diagnose erfolgt aus dem Speichel und ist einfach und kostengünstig durchzuführen.

Therapie:
Die Nebenniere muss wieder angeregt werden ihre normale Arbeitsleitung aufzunehmen. Dies kann einiges an Geduld erfordern.
Wichtig ist es, einen Rhythmus zwischen Anspannung und Entspannung zu finden.

Basistherapie:

  • Tagesrhytmmus mit Ruhepausen
  • Möglichst um 22 Uhr zu Bett gehen
  • Regelmäßige Mahlzeiten (gesunde Ernährung mit konstantem Blutzucker)
  • Koffein vermeiden
  • Mäßig Sport (kein Übertraining)
  • Entspannungstechniken, Erholung
  • Stressbewältigung
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KPU/HPU

Die Hämopyrrollaktamurie / Kryptopyrollurie (HPU/KPU) ist eine Stoffwechselstörung, bei der die Synthese von Häm gestört ist. Dadurch kann es zu Defiziten kommen, in allen Bereichen in denen Häm benötigt wird ( Entgiftung, Sauerstoffversorgung, ATP-Synthese). Die KPU kann angeboren oder erworben sein. Als mögliche Auslöser werden z.B. chronischer Stress, HWS-Traumata, psychische Traumata, Schwermetallbelastung und Infektionserkrankungen angesehen.

Durch die gestörte Häm-Synthese fallen neurotoxische Zwischenproddukte an, die durch Bindung an Zink, B6 und Mangan über die Niere ausgeschieden werden. Daurch kommt es teilweise zu massivem Mangel an diesen Mikronährstoffen.

Unter guten Lebensbedingen kann der Körper diese Störung oft kompensieren, kommt es allerdings zu Stresseinwirkung, können Symptome unterschiedlichster Art, sowie auch Folgeerkrankungen auftreten.

Verdachtsmomente können z.B. sein:

  • Depressionen
  • Angststörugen
  • chronische Erschöpfung/Burnout-Syndorm
  • Allergien
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Hashimoto Thyreoditis/Morbus Basedow
  • Schlafstörungen
  • Nervöse Erschöpfung
  • Fehlende Traumerinnerung
  • ADHS/ADS bei Kindern und Erwachsenen

Eine Kryptopyrrollurie kann durch einen einfachen, kostengünstigen Urintest erkannt und erfolgreich behandelt werden.

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Burnout

Das Burnout-Syndrom beschreibt einen körperlichen und seelischen Erschöpfungszustand infolge einer langandauernden Überbeanspruchung des Nervensystems, ausgelöst durch chronischen Stress, Überarbeitung und Überforderung.
Die Folgen sind eine massive Antriebs- und Leistungsschwäche, verbunden mit psychischen und physischen Beschwerden.

Symptome des Burnout können sein:
  • Chronische Müdigkeit und Erschöpfung, verbunden mit starken Konzentrationsstörungen und einem massiven Leistungsabfall
  • Psychische Beschwerden, wie depressive Verstimmung, erhöhte Gereiztheit, innere Unruhe, dem Gefühl von Sinnlosigkeit und innerer Leere, Abstumpfung und sozialer Rückzug
  • Körperliche Beschwerden, wie Schlafstörungen, Verdauungsbeschwerden, Kopf-/ Rückenschmerzen, Tinitus, Herz- Kreislaufprobleme und vieles mehr
  • Innere Distanzierung von der Arbeit
Auslöser sind z.B. Dauerstress, zu hoher Leistungs- und Zeitdruck, schlechtes Arbeitsklima, ständige Frustration, verbunden mit dem Streben nach Perfektion und beruflicher Anerkennung.

Zur Behandlung eines Burnout-Syndroms können verschiedene therapeutische Maßnahmen zum Einsatz kommen. Neben einer Ordnung des Lebensstils, ggf. in Verbindung mit einer Ernährungsumstellung und Psychotherapie, spielt auch die gezielte und (labor-)diagnostisch gestützte Therapie mit Mikronährstoffen eine wichtige Rolle.

Unter Dauerstress kann der Organismus Nährstoffe aus der Nahrung nicht mehr hinreichend aufnehmen und verwerten. Im Laufe der Zeit entstehen massive Nährstoffdefizite und Stoffwechselvorgänge funktionieren nicht mehr richtig.
Darüber hinaus wirkt sich anhaltender Stress auf die neurohormonelle Ebene des Organismus mit deutlichen Veränderungen aus (z.B. im Cortisonstoffwechsel)

Schwerpunkt meiner Behandlung ist die Normalisierung der hormonellen Ebene, der Ausgleich von Nährstoffdefiziten und die Verbesserung des Energiestoffwechsels der Zellen (ATP-Produktion). Natürlich immer unter Einbeziehung der individuellen Gegebenheiten meiner Patienten.